Wir haben seit dem Launch das Feedback der Community genau angehört und uns sind auch die Kommentare zur Optimierung und Performance aufgefallen. Wir nehmen dieses Thema sehr ernst und möchten an dieser Stelle kurz darstellen, welche Verbesserungen wir bereits vorgenommen haben.
Ein Großteil unserer Optimierungen für PC-Spieler haben sich darauf konzentriert, spürbare Verbesserungen bei der Framerate umzusetzen, ohne dabei das Spielerlebnis zu beeinträchtigen, einschließlich der optischen Qualität, die ein Grundpfeiler der künstlerischen Absichten der Entwicklerteams von Gearbox darstellt. Unser primäres Ziel ist es, ein Gleichgewicht zu erreichen, bei dem Spieler die verbesserte Framerate bemerken, ohne am Spielerlebnis einzubüßen.
In den vergangen Monaten haben diese Optimierungen für Verbesserungen der durchschnittlichen FPS von 20 % gesorgt, auch bei unseren Mindestanforderungen und empfohlenen Spezifikationen.
Aber das ist erst der Anfang. Zusätzlich haben wir die Stabilität stark verbessert und die Anzahl der Abstürze reduziert.
Wir wissen aber auch, dass die Arbeit damit noch nicht getan ist, und wir optimieren auch in Zukunft weiter. Kommen wir also nun zu den Details, wie wir die Performance von Borderlands 4 auf PC seit dem Release verbessert haben.
Verbesserungen der Performance und Stabilität
Werfen wir einen Blick darauf, wie die Performance beim Launch im Vergleich zu unserem kommenden Patch (26. März) für Mad Ellie und die Jammer-Kammer dasteht.
(Achtung: Jetzt wird's sehr technisch – der wichtigste Punkt ist jedoch der Zuwachs von ca. 20 % der durchschnittlichen Framerates bei verschiedenen PC-Spezifikationen.)
Der Anstieg von ungefähr 20 % der durchschnittlichen FPS stammt von kombinierter Arbeit an GPU-, CPU. und allgemeiner Effizienz. Das Optimierungsteam hat dabei spezifische Justierungen erkannt, mit denen die Performance verbessert werden konnte – ohne zu sehr spürbare Auswirkungen auf die Wiedergabetreue.
Neben der Verbesserungen der durchschnittlichen FPS haben wir Verzögerungen reduziert und die 1 % und 0,1 %-Tiefen der Framerate verbessert. Dies sind die unteren 1 % und 0,1 % der Frames, die in unseren Benchmark-Tests generiert wurden und zeigen die Frame-Stabilität an. Je näher diese Werte den durchschnittlichen FPS kommen, desto glatter und responsiver fühlt sich das Spiel an, was die Verzögerungen und Ruckler vermindert.
Das Ruckeln ist eine der größten Herausforderungen für die Performance, denn bei stotternden Frames kann man im Spiel schnell den Faden verlieren. Wir haben das Ruckeln reduziert, indem wir unsere PSO- Prozess (Pipeline State Objects) angepasst haben, um das Spielsystem nicht mit zu vielen Effekten zu überladen.
Mit Shader-PSOs kann schneller gerendert werden, indem die Grafiktreiber einen finalen optimalen Shader für eine spezifische GPU unter spezifischen Bedingungen generieren. Diese Treiber benötigen jedoch Zeit, um diese Shader zu generieren, wenn sie erstmals auf sie treffen, was dann zum Ruckeln führt. Entwickler sorgen meist vor, indem sie Shader vor dem Level-Eintritt bauen oder sie durch das System im Hintergrund bauen lassen. Wir tun beides.
Borderlands 4 ist bekannt dafür, Milliarden Waffen zu haben, und jede wird dynamisch gespawnt, mit spezifischen Materialien für jeden Bestandteil. Das macht in Summe großen Spaß, ist aber eine Herausforderung für die Rendering-Entwickler. Seit dem Launch haben wir verbessert, wie Borderlands 4 deine Grafiktreiber die frühzeitige Erkennung von neuem Material bei Spezialeffekten und Waffen ermöglicht und so dafür sorgt, dass diese Treiber bereit sind.
Ein weiterer Bereich, an dem wir große Optimierungen vorgenommen haben, ist unser HLOD (Hierarchical Level of Detail) – also die Funktion, um Kartenbereiche zu rendern, die weiter in der Ferne liegen. Wir haben die Netzdarstellung mit wenigen Details verändert, was euch hoffentlich nicht groß auffallen wird, wenn ihr ohne Ladescreens durch die nahtlose Welt von Kairos stapft.
Und schließlich haben wir seit dem Launch die Stabilität stark verbessert und dabei die Anzahl der Abstürze für Spieler vermindert. Allein seit Dezember haben wir die Absturzquote fast halbiert, von 0,63 % über alle Sessions hinweg auf 0,38 % (und von 17 % aller Spieler, die einen Absturz erleiden, auf 9,35 %).
Optimierungen bei Grafik, Belichtung und UI
Was die Grafik betrifft, konnten wir die Last für deine GPU mindern, indem wir die Polygonanzahl für bestimmte Effekte wie u. a. Düsenauspuffe, Action-Skill-Partikeleffekte und Luftschiff-Drop-Welt-Events gedrückt haben.
Ebenso haben wir die Last auf CPUs verringert, zum Beispiel durch die Umgestaltung von u. a. Kryo-Schadeneffekten, Kollisionsphysik und der Stoffsimulation. Es kann auf Kairos vorkommen, dass all diese Effekte und mehr gleichzeitig auftreten, also sind die Optimierungen von GPU und CPU schon sehr nützlich.
Dazu haben wir auf Kairos auch bei der Beleuchtung Fortschritte gemacht und mit der Technologie Virtual Shadow Maps von Unreal 5 die Performance verbessert. Borderlands 4 hat erstmals eine dynamische Ausleuchtung je nach Tages- und Nachtzeit – jeder Frame muss sich also nach dem Stand der Sonne richten. Das führt zu jeder Menge Berechnungen pro Frame, die wir jetzt mit Virtual Shadow Maps cachen können, um so eure GPU weniger zu belasten. Und wir haben die Beleuchtungs-Shader nachjustiert und die Kartenausleuchtung aktualisiert.
Und zu guter Letzt (zumindest für heute) haben wir das Backend-Coding verbessert, und damit die UI-Effizienz. In euren ECHO-Menüs sollte euch kein Unterschied auffallen, ebenso nicht bei der Ansicht der Schadenswerte über verwundeten Gegnern, aber wir garantieren, dass sie jetzt besser als je zuvor zu einer starken Performance beitragen.
Danke
Wir sind stolz auf die Arbeit, die das Team geleistet hat, um die PC-Performance von Borderlands 4 seit dem Launch zu verbessern. Und wir sind uns auch bewusst, dass es weiterhin viel zu tun gibt. Wir bleiben auf jeden Fall am Ball!
All das unternehmen wir, ohne den Spielern die Fähigkeiten zu nehmen, die sie bisher gehabt haben – und so wird es auch in Zukunft bleiben – und zwar, um ihr Spielerlebnis gemäß ihrem Spielstil einzustellen, über In-Game-Grafikoptionen und grafikkarten-basierten Treibern und Tools.
Nochmals vielen Dank für eure Unterstützung und eure Geduld, und ein ganz besonderes Dankeschön an alle, die uns ihr Feedback geschickt haben. Jedes Ticket, das den 2K Support erreicht, hilft uns dabei, Probleme zu erkennen, nachzuverfolgen und zu diagnostizieren, um weitere Anpassungen vorzunehmen. Meldet euch bitte weiter bei uns, wenn ihr auf Schwachstellen stoßt.
Wir nehmen weiterhin jeden Feedback-Beitrag ernst und suchen nach mehr Wegen, um euer Spielerlebnis zu verbessern. Es ist uns eine Ehre, euch auf Kairos an unserer Seite zu wissen, Kammer-Jäger.








